Anleitung: Kaspersky Rescue CD

Gepostet am Dez 28, 2017 in

Rettung mit der „Kaspersky Antivirus Rescue CD“

Diese CD ist recht vielseitig:
• Sie können eine Netzwerkverbindung über Kabel oder WLAN herstellen.
• Sie können eine Festplatte auf Malware untersuchen.
• Mit dem Browser können Sie im Internet nach Anleitungen für die Lösung Ihres Problems suchen.
• Mit dem Dateimanager können Sie defekte Dateien ersetzen oder Ihre Daten auf eine externe Festplatte sichern.
• Sogar ein Registry-Editor ist vorhanden.

Woher bekommen Sie diese CD? Wenn Sie ein Kaspersky-Schutzprogramm mit CD gekauft haben, verwenden Sie diese Installations-CD. Oder Sie laden aus dem Internet die „Kaspersky Rescue Disk“ herunter (https://support.kaspersky.com/de/4162). Die heruntergeladene Datei „kav_rescue_10.iso“ brennen Sie auf eine CD, z. B. mit CDBurnerXP.

Booten Sie von der Rettungs-CD und drücken Sie rechtzeitig eine Taste („Press any key“). Die Sprache wählen Sie mit den Cursortasten und Enter. Mit der Taste „1“ akzeptieren Sie den Lizenzvertrag. Sie können zwischen Grafik- und Textmodus wählen. Im Textmodus läuft zwar die Analyse schneller, die Bedienung ist jedoch ungewohnt, so dass ich den Grafikmodus empfehle. Nach einer längeren Wartezeit werden Sie gefragt, welches Betriebssystem untersucht werden soll.

Es ist ratsam, zuerst die Virendefinitionen auf den neuesten Stand zu bringen. Klicken sie auf die Registerkarte „Update“, dann auf „Update ausführen“. Dazu benötigen Sie einen Internetzugang. Falls die Treiber auf der Kaspersky-CD zu Ihrem Netzwerkchip passen, funktioniert das Internet über LAN-Kabel auf Anhieb. Falls Sie eine WLAN-Verbindung herstellen wollen, klicken Sie auf des Netzwerksymbol in der Taskleiste. Wählen Sie eins der Funknetze aus, geben Sie das Netzwerkpasswort ein und klicken Sie auf „Connect“.
Wählen Sie die Registerkarte „Untersuchung von Objekten“ und legen Sie fest, was untersucht werden soll. Standardmäßig werden nur „Laufwerksbootsektoren“ und „Versteckte Autostart-Objekte“ untersucht, was nur eine Minute dauert. Sie sollten auch die Laufwerke untersuchen, mindestens das Laufwerk mit dem Betriebssystem. Setzen Sie einen Haken vor „sda2“ oder vor alle Laufwerke. Klicken Sie dann auf „Untersuchung von Objekten starten“. Haben Sie Geduld − es dauert Stunden.

Wenn Kaspersky verdächtige Objekte gefunden hat, können Sie diese in Quarantäne schicken oder löschen. Bei der Untersuchung wird eine Protokolldatei im .txt Format erstellt, die Sie auf der Festplatte speichern können, um sie zu analysieren und zu drucken.

Zum Herunterfahren drücken Sie kurz auf die Einschalttaste (Power-On) des Computers.

Eine interessante Option: Unter „Einstellungen“ → „Untersuchung von Objekten“ können Sie vor dem Start der Untersuchung festlegen, was Kaspersky bei einem Fund unternehmen soll: Bei jeden Fund „Aktion sofort erfragen“ oder „Aktion (ohne Rückfrage) ausführen“. Letzteres empfiehlt sich, wenn Sie nicht bis zum Ende der Untersuchung in der Nähe des PCs bleiben wollen.

Was tun, wenn Kaspersky keine Netzwerkverbindung herstellen kann? Verwenden Sie eine „Kaspersky Rescue Disk“, die Sie gerade eben heruntergeladen und auf CD gebrannt haben, diese enthält bereits die neuesten Virendefinitionen und benötigt kein Update. Oder Sie versuchen Sie es mit einer Notfall-CD einer anderen Firma, z. B. von ESET, AVG oder Bitdefender. Doch wenn Ihr Netzwerkchip sehr exotisch oder sehr modern ist, werden die anderen Notfall-CDs wahrscheinlich auch Probleme haben.

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.