Anwendung ist eingefroren

Ein Programm ist „eingefroren“

Sie schreiben gerade einen Brief und plötzlich reagiert Word weder auf die Maus noch auf die Tastatur? Sie haben Ihre Arbeit noch nicht abgespeichert und wollen Ihren Text retten?

Sie sollten zunächst alle anderen Anwendungen beenden, denn vielleicht löst das die Blockade. Sollte die Maus nicht funktionieren, können Sie mit Strg-Tabulator reihum alle Anwendungen in den Vordergrund holen und jede einzelne mit Alt-F4 beenden. Beenden Sie zuerst die Anwendungen, bei denen Sie keine Daten verlieren können.

Eine Anwendung, bei der keine Daten zu retten sind, lässt sich nicht beenden? Halten Sie die beiden Tasten „Strg“ und „Alt“ gedrückt, und tippen Sie auf die „Entf“-Taste. Das Fenster „Windows-Sicherheit“ sollte sich sofort, aber spätestens nach einer halben Minute öffnen. Wählen Sie „Task-Manager“. Bei Windows 7 sind im Register „Anwendungen“ alle aktiven Anwendungen aufgelistet. Wenn hinter einem Programmnamen als Status etwas anderes steht als „Wird ausgeführt“, haben Sie den Schuldigen gefunden. Wenn Sie die Anwendung nicht finden, schauen Sie ins Register „Prozesse“.

Bei Windows 10 sind die aktiven Anwendungen im Register „Prozesse“ ganz oben, unter „Apps“, aufgeführt. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das hängende Programm und dann auf „Task beenden“. Nach einer kleinen Wartezeit und eventuell noch einer Sicherheitsabfrage wird das Programm „gekillt“ (die Ausführung des hängenden Programms wird gestoppt, das Programm bleibt aber installiert). Die verbliebenen Programme funktionieren nun vermutlich wieder. Mitunter braucht man einen zweiten oder dritten Versuch, um ein hängendes Programm zu beenden.

Wenn die Anwendung immer noch hängt, starten Sie die Ressourcenverwaltung. Dazu tippen Sie resmon in das Suchfeld des Startmenüs ein und dann drücken Sie Enter. Gehen Sie zum Register „CPU“. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das bockende Programm (es ist rot markiert) und wählen Sie „Warteschlange analysieren“. Sie erhalten eine Liste der Prozesse, auf die das Programm wartet. Markieren Sie den untersten Eintrag, der fast immer für das Einfrieren verantwortlich ist, und klicken Sie auf „Prozess beenden“. Falls es kein systemkritischer Prozess ist, können Sie danach weiterarbeiten.

Wenn Sie mit der problematischen Anwendung noch einmal Ihr Glück versuchen wollen, sollten Sie vorher alle anderen Programme beenden. Vielleicht ist es ja ein Kompatibilitätsproblem zwischen Anwendungen. Dringende Empfehlung: Nach solchen und vielen anderen Problemen ist es ratsam, möglichst bald Windows „vollständig neu zu starten“. Denn Windows 10 fährt beim „Herunterfahren“ nicht vollständig herunter, sondern speichert nur seinen (möglicherweise fehlerhaften) Zustand und wechselt in den Stromsparmodus. Mit dem Befehl shutdown /s /f /t 0 und Enter an der Eingabeaufforderung erfolgt ein vollständiges Herunterfahren. Hier ist beschrieben, wie der Schnellstartmodus dauerhaft ausgeschaltet werden kann. Nach dem Hochfahren läuft das widerspenstige Programm vielleicht doch noch.

 

 


 

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Posted on

17. August 2021

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