Microsoft Defender

Der Microsoft Defender, früherer Name: Windows Defender, ist das kostenlose Schutzprogramm von Windows 10. Es wird automatisch installiert und aktiviert.
Seit Ende 2018 sind die Testergebnisse vergleichbar mit denen von kommerziellen Programmen.
In einem Test der Zeitschrift „PC-Welt“ 09/2019 belegt der Defender den zweiten Platz, ganz knapp hinter Kaspersky.
Im Juni 2020 testete AV-Test (www.av-test.org) 40 AV-Programme über zwei Monate. Acht Antivirenprogramme erreichten die volle Punktzahl. Aber nur Kaspersky Internet Security und Microsoft Defender erkannten alle Angreifer, hatten keinen Fehlalarm und belasteten den PC nur gering.

Zu den Einstellungen des Defenders kommen Sie über „Einstellungen“ → „Update und Sicherheit“ → „Windows-Sicherheit“.
Sinnvolle Einstellungen:
„App- und Browsersteuerung“ → „Zuverlässigkeitsbasierter Schutz“ → „Einstellungen für zuverlässigkeitsbasierten Schutz“ sollten Sie beide Schalter bei „Potenziell unerwünschte Apps werden blockiert“ einschalten.

Manipulationsschutz

Eigentlich sollte der neue Manipulationsschutz für Microsoft Defender Advanced Threat Protection (ATP) auf allen Rechnern ab der Windows 10 Version 1903 vom April 2019 aktiviert sein. Eigentlich – doch auf vielen Computern ist diese enorm wichtige Schutzfunktion deaktiviert. Prüfen Sie deshalb sofort den Schutzstatus Ihres Rechners.

ATP ist ein wichtiger Schutz, denn Schadsoftware versucht immer häufiger den Virenschutz auszuschalten. Das verhindert der Manipulationsschutz im Windows Defender. So aktivieren Sie den Manipulationsschutz:

Klicken Sie auf „Start“ und öffnen Sie die „Einstellungen“.
Öffnen Sie „Update und Sicherheit“.
Klicken Sie links auf „Windows-Sicherheit“ und im rechten Fenster auf „Viren- & Bedrohungsschutz“.
Klicken Sie unter „Einstellungen für Viren- & Bedrohungsschutz“ auf „Einstellungen verwalten“.
Stellen Sie den Schalter bei „Manipulationsschutz“ auf „Ein“.

Sandkasten für Edge

Wenn Sie im Internet absolut sicher sein wollen, hilft eine versteckte Windows-Funktion, der „Windows Defender Application Guard“, kurz WDAG. Der Clou: Das Programm trennt den Browser sozusagen vom Betriebssystem, sodass Schädlinge keine Chance haben, Windows zu manipulieren.

Denn in diesem Fall wird ein Teil des Browsers in eine sogenannte Sandbox (zu Deutsch: „Sandkasten“) gepackt. Egal, welche Internetseite Sie dann aufrufen: Viren und andere schädliche Dateien haben keine Chance, auf die Festplatte oder in die Registrierungsdatenbank zu gelangen, um dort Schaden anzurichten. Der Einsatz lohnt sich also zum Beispiel für Aus üge auf weniger vertrauenswürdige Internetseiten oder wenn Sie per E-Mail den Link zu einer unbekannten Seite erhalten. Die Bedienung ist dabei sehr einfach, Sie müssen die Funktion in Windows 10 nur freischalten.

Und zwar so: So kommen Sie an den Browser-Schutz

Tippen Sie „features“ ins Windows-Suchfenster unten links ein und wählen Sie in der Trefferliste „Windows- Features aktivieren oder deaktivieren“.
Im neuen Fenster setzen Sie dann einen Haken vor „Microsoft Defender Application Guard“ und bestätigen mit „OK“. Anschließend wird das Programm automatisch installiert. Ist das erledigt, starten Sie Ihren Computer per Klick auf „Jetzt neu starten neu“.
So surfen Sie sicher wie nie mit Edge

Der Windows Defender Application Guard arbeitet standardmäßig mit dem Windows-eigenen Browser Edge zusammen. Starten Sie also den Edge-Browser, beispielsweise per Klick auf die entsprechende Kachel im Startmenü.
Klicken Sie anschließend oben rechts auf die drei Punkte und im Aufklappmenü auf das neue Symbol „Neues Application Guard-Fenster“. Dadurch öffnet sich nach einigen Sekunden ein neues, speziell geschütztes Edge-Fenster. Sie erkennen den Schutz am Schildsymbol oben links im Browserfenster sowie im Edge-Icon unten in der Taskleiste.
Sie können nun wie gewohnt – nur viel sicherer – durchs Internet surfen und gefahrlos jede Seite ausprobieren. Es gibt aber einige Einschränkungen: Sie können etwa keine Dateien herunterladen. Auch Bilder oder Texte in die Zwischenablage zu kopieren ist nicht möglich.
Nicht zuletzt blockt der Browser die Druckfunktion
sowie den Zugri auf Kamera und Mikrofon. Schließen
Sie das Fenster, löscht Edge alle Daten – Surfspuren
wie besuchte Seiten bleiben keine zurück.


 

 

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Posted on

7. Mai 2021

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