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MS Windows Server

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Das aktuelle Serverbetriebssystem von Microsoft heißt Windows Server 2016. Davon gibt es drei Varianten:
• Windows Server 2019 Essentials Edition: Serverlizenz, keine Zugriffslizenzen nötig (maximal 25 User)
• Windows Server 2019 Standard Edition: Prozessorkern (Core)- und Zugriffslizenzen (CAL)
• Windows Server 2019 Datacenter Edition: Prozessorkern (Core)- und Zugriffslizenzen (CAL)

Die Verwaltung der Benutzer und ihrer Berechtigungen erfolgt zentral über ein „Active Directory“.
Eine Domäne ist ein Sicherheitsbereich. Üblicherweise wird für jeden Standort eines Unternehmens eine Domäne definiert. Weitere Domänen können sein „Buchhaltung“, „Entwicklungsabteilung“ oder „Unternehmensleitung“. Benutzer gehören einer oder mehreren Domänen an.

Active Directory und Domäne – einfach erklärt

Das „Active Directory“ ist eine verteilte Datenbank. Das bedeutet: Ein großes Unternehmen mit mehreren Standorten betreibt an jedem Standort (mindestens) einen Server mit einer Kopie des „Active Directory“. Änderungen an einem Standort werden ständig auf alle anderen Server „repliziert“, das heißt: alle anderen Kopien werden möglichst bald aktualisiert.

Der Vorteil: Ein Benutzername gilt für das ganze Unternehmen, an allen Standorten. Mehr noch: Auch das Aussehen des Desktops und andere Windows-Einstellungen sowie die Zugriffsrechte werden zentral gespeichert. Man kann sich an jedem PC im Unternehmen anmelden und findet überall seine gewohnte Windows-Umgebung vor, einschließlich seiner Dokumente und E-Mails. Allerdings ist der Aufwand enorm, ein Active Directory zu betreiben. Die meisten Unternehmen betreiben deshalb an jedem nicht-winzigen Standort mehrere Server: Einen, der sich ausschließlich mit dem Active Directory beschäftigt, und weitere Server, auf welchen die Dateien liegen, sowie gegebenenfalls Webserver, FTP-Server, DNS-Server und weitere.

Auch wenn man Erfahrungen mit der Vernetzung von PCs hat: Ein Active Directory zu installieren ist nicht einfach. Ohne einen Basislehrgang (zwei Tage für 1000 Euro) und gelegentliche Fehlersuche durch einen Experten (Stundensatz zwischen 80 und 150 Euro) wird es kaum dauerhaft gehen.

Allerdings ist ein Windows-Server nicht die einzige Möglichkeit, Daten an einem zentralen Ort bereitzuhalten, siehe diese Übersicht.

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