Von mehreren Betriebssystemen eins entfernen

Sie haben zwei Betriebssysteme auf der Festplatte und möchten eins davon entfernen. Wie gehen sie vor?
• Starten Sie den  MS Diskmanager: Rechtsklick auf „Start“, Linksklick auf „Festplattenmanager“.
• Nach einem Rechtsklick auf die zu entfernende Partition können Sie wählen, ob diese formatiert oder gelöscht werden soll. Wählen Sie „Formatieren“, wenn Sie den Speicherplatz für eine Datenpartition nutzen wollen.
Wählen Sie „Löschen“, wenn Sie die übriggebliebene Windows-Partition vergrößern wollen.

Den freigewordenen Festplatten-Speicherplatz nutzen

Falls die nunmehr gelöschte Partition hinter der verbliebenen Betriebssystempartition liegt, können Sie die Betriebssystempartition „erweitern“, um den Festplattenplatz zu nutzen.
Falls die nunmehr gelöschte Partition vor der verbliebenen Betriebssystempartition liegt, müssen Sie Sie die Betriebssystempartition zuerst weiter an den Anfang der Festplatte verschieben, bevor Sie diese vergrößern können. Der MS Diskmanager kann so etwas nicht. Benutzen Sie z. B. den  EaseUs Partition Master.

Bootmenü-Eintrag entfernen: Variante 1

Nun sollten Sie noch den Eintrag im Bootmenü entfernen, der auf die mittlerweile gelöschte Partition verweist.
• Installieren Sie das Programm  EasyBCD  und starten Sie es. (Auch der Visual BCD Editor ist dafür geeignet)
• Klicken Sie auf „Start-Menü bearbeiten“ in der linken Menüleiste.
• Markieren Sie das zu löschende Betriebssystem und klicken sie auf „Löschen“.
• Klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ und starten sie den PC neu.

Bootmenü-Eintrag entfernen: Variante 2

Mit dem Befehl   bootrec /rebuildbcd   kann man eine neue Datenbank „Boot Configuration Data“ erstellen.
Dazu müssen Sie den PC von einer beliebigen Windows-10-Setup-DVD booten. Nach Auswahl der Sprache klicken Sie nicht auf „Installieren“, sondern über „Computerreparatur“ → „Problembehandlung“ → „Erweiterte Optionen“ gelangen Sie zur „Eingabeaufforderung“. Mit dem Befehl   bootrec /rebuildbcd   wird eine neue Datenbank „Boot Configuration Data“ erstellt, die nur die tatsächlich noch vorhandenen Windows-Installationen enthält.

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Posted on

8. Juni 2020

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