Anleitung: Kaspersky Rescue CD

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Die „Kaspersky Antivirus Rescue CD“

Diese CD ist recht vielseitig:
• Sie können eine Netzwerkverbindung über Kabel oder WLAN herstellen.
• Sie können eine Festplatte auf Malware untersuchen.
• Mit dem Browser können Sie im Internet nach Anleitungen für die Lösung Ihres Problems suchen.
• Mit dem Dateimanager können Sie defekte Dateien ersetzen oder Ihre Daten auf eine externe Festplatte sichern.
• Sogar ein Registry-Editor ist vorhanden.

Gegenwärtig (Anfang 2019) ist die Version 18 von Kaspersky Rescue Disk aktuell.

Woher bekommen Sie diese CD? Wenn Sie ein Kaspersky-Schutzprogramm mit CD gekauft haben, verwenden Sie diese Installations-CD. Oder Sie laden aus dem Internet die „Kaspersky Rescue Disk“ von https://support.kaspersky.com/de/viruses/krd2018 herunter.

Die heruntergeladene Datei „krd.iso“ brennen Sie auf eine CD, z. B. mit CDBurnerXP.

Von der Rettung-CD booten

Booten Sie von der Rettungs-CD und drücken Sie rechtzeitig die ESC-Taste. Als Sprache steht Ihnen nur Englisch oder Russisch zur Verfügung. In diesem Fall wählen Sie Englisch und starten dann im „Graphic mode“. Das dauert etwas, aber dann sehen Sie die Benutzeroberfläche mit dem Lizenzvertrag.

Es ist aber auch möglich, dass Sie eine Warnmeldung erhalten. Folgen Sie dann den Anweisungen von Kaspersky, um das Problem zu lösen, bzw. führen Sie einen Neustart „Reboot“ durch.

Diesmal sollten Sie den Lizenzvertrag sehen. Dieser erfordert von Ihnen zweimal Häkchen setzen und Accept. Danach erfolgt die Initialization.

Es ist ratsam, zuerst die Virendefinitionen auf den neuesten Stand zu bringen. Bei einer frisch gebrannten CD gibt es keine Notwendigkeit, ansonsten erhalten Sie die Aufforderung „Databases are out of date. Update now“.

Dazu benötigen Sie einen Internetzugang. Falls die Treiber auf der Kaspersky-CD zu Ihrem Netzwerkchip passen, funktioniert das Internet über LAN-Kabel auf Anhieb. Falls Sie eine WLAN-Verbindung herstellen wollen, klicken Sie auf des Netzwerksymbol in der Taskleiste. Wählen Sie unter den angezeigten Funknetzen das Ihre aus, geben Sie das Netzwerkpasswort ein und klicken Sie auf „Connect“.

Nun öffnet sich das Terminalfenster zum Update für die Virendefinitionen. Mit dem Abschluss meldet sich wieder der Lizenzvertrag mit der gewohnten Ansicht. Bestätigen Sie wieder.
Nun können Sie im Fenster „Kaspersky Rescue Tool“ auf „Change parameters“ klicken, um festlegen, was untersucht werden soll.

Als Standardeinstellung wird ein Scan der Systempartition mit Arbeitsspeicher (Fileless objects), Autostart-Objekten (Startup objects) sowie der Bootsektoren (Boot sectors) und wenn bei Ihnen vorhanden, der UEFI Bestandteile (Efi boot objects) angeboten. Es werden etwa 2000 Objekte geprüft, was etwa fünf Minuten dauert.
Sie möchten den PC gründlicher prüfen? Dann klicken Sie erneut auf „Change Parameters“ und beziehen Sie das Systemlaufwerk (System drive) mit ein. Dann dauert es aber länger, über Stunden.

Im unteren Bereich bei „All volumes“ können Sie zusätzlich ganze Festplatten bzw. Partitionen zu- und abwählen. Hier ist Ihnen die Auswahl durch die vermutlich unbekannten Zeichenfolge beginnend mit @Filesystem erschwert. Über das Icon „Volumes“ können Sie sich Ihre Laufwerke und Partitionen anzeigen lassen. Die Anzahl stimmt mit den „All volumes“ überein. Nun sollte eine Auswahl, also z.B. sda2 würde der zweiten Zeichenkette entsprechen, möglich sein. Bei Unsicherheit wählen Sie halt alle an.
Mit „Start scan“ starten Sie. Wie schön, wenn dann gemeldet wird: No threats found. Nach Ablauf können Sie sich über „Details“ und weiter Häkchen bei „Show information messages“ einen Überblick über den Scan verschaffen.

Verdächtige Objekte gefunden?

Wenn Kaspersky verdächtige Objekte gefunden hat, können Sie diese in Quarantäne schicken oder löschen. Bei der Untersuchung wird eine Protokolldatei im .txt Format erstellt, die Sie auf der Festplatte speichern können, um sie zu analysieren und zu drucken.

Was tun, wenn Kaspersky keine Netzwerkverbindung herstellen kann?

Verwenden Sie eine „Kaspersky Rescue Disk“, die Sie gerade eben heruntergeladen und auf CD gebrannt haben, diese enthält bereits die neuesten Virendefinitionen und benötigt kein Update. Oder Sie versuchen Sie es mit einer Notfall-CD einer anderen Firma, z. B. von ESET, AVG oder Bitdefender. Doch wenn Ihr Netzwerkchip sehr exotisch oder sehr modern ist, werden die anderen Notfall-CDs wahrscheinlich auch Probleme haben.

Test beenden

Zum Herunterfahren drücken Sie kurz auf die Einschalttaste (Power-On) des Computers.

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