Eingabeaufforderung: Mögliche Befehle

Befehle im Fenster „Ausführen“

Wenn Sie bei gedrückter Windows-Taste die Taste „r“ drücken, öffnet sich das Fenster „Ausführen“. Hier kann man sinnvollerweise nur Befehle eingeben, mit denen Programme in einem eigenen Fenster geöffnet werden. Einige Beispiele:

• controlSystemsteuerung (alle Elemente)
• diskmgmt.mscDatenträgerverwaltung: Einteilung der Festplatte(n)
• devmgmt.mscGeräte-Manager
• dfrg.mscDefragmentierung
• services.mscDiensteverwaltung
• eventvwr.mscEreignisanzeige
• cleanmgr.msclöscht temporäre Dateien
• msconfigzeigt Autostartprogramme und -dienste und erlaubt deren Änderung

Die obigen Befehle können auch im Fenster „Eingabeaufforderung“ verwendet werden.
 

Befehle im Fenster „Eingabeaufforderung“

Alle Befehle, die Sie im Fenster „Ausführen“ eingeben können, können Sie auch im Fenster der Eingabeaufforderung verwenden. Hinzu kommen Befehle, deren Resultat Sie in Ruhe anschauen wollen:

• ping google -tÜberprüfung der Internetverbindung auf gleichmäßige Signallaufzeiten
• chkdsk c: /fÜberprüfung und Reparatur der Ordnerstruktur von Laufwerk C:
• ipconfig /allAnzeige von Netzwerkparametern, z. B. der eigenen IP-Adresse und der IP-Adresse des Routers
• cleanmgrBereinigung der Festplatte

 

Eingabeaufforderung von der Windows-DVD starten

In einem Notfall können Sie von einer Windows-10-Installations-DVD booten, um zur Eingabeaufforderung zu kommen. Auch wenn Sie Windows 7 oder 8 installiert haben, ist die Windows-10-Installations-DVD geeignet. Nach dem „Drücken Sie eine beliebige Taste, um von CD oder DVD zu starten“ (englisch: „Press any key to boot from CD or DVD“) bestätigen Sie die Spracheinstellungen mit „Weiter“. Dann klicken Sie auf „Computerreparaturoptionen“ → „Problembehandlung“ → „Erweiterte Optionen“ → „Eingabeaufforderung“.

Laufwerk  X:  ist nach dem Booten das aktuelle Laufwerk. Auf welchem Laufwerk sich Ihr Windows befindet, können Sie mit  dir c:,  dir d:  usw. herausfinden. Achtung! Die Laufwerksbuchstaben werden anders vergeben als von Windows! Sie können auch mit  chkdsk c:,  chkdsk d: usw. das Laufwerk überprüfen und anhand der Kapazität erkennen, welches die Betriebssystem-Partition ist. An dieser Eingabeaufforderung können Sie beispielsweise

• mit   chkdsk c: /feine beschädigte Partition reparieren (siehe „Software-Grundlagen“ Kapitel 8 Fehlersuche)
• mit   bootrec   und   bcdedit die Startdateien reparieren (siehe „Software-Grundlagen“ 8.3.5 Die Startreparatur)
• mit   diskpart Partitionen managen (siehe „Software-Grundlagen“ 3.2 Partitionen verwalten)
• mit   xcopy   und   robocopy Daten auf eine externe Festplatte oder USB retten (den USB-Datenträger vor dem Booten anstecken!)
• mit   regedit die Registry reparieren (siehe „Software-Grundlagen“ 6 Systemregistrierung)
• mit   copy   und   notepad Konfigurationsdateien austauschen oder ändern (siehe „Software-Grundlagen“ 8.4 Passwort-Probleme)
• portable Anwendungenvom USB-Stick ausführen (siehe „Software-Grundlagen“ 7.4.5 Portable Software)

 

Wenn Sie keine Windows-10-DVD haben, können Sie vorsorglich eine  Notfall-DVD  selbst erstellen. Wenn Sie das versäumt haben und keine bei Freunden auftreiben können, gibt es zahlreiche Live-CDs und Live-DVDs mit einem ähnlichen Funktionsumfang, beispielsweise als Beilage zu Fachzeitschriften. Ihre CD/DVD mit dem Antivirenprogramm ist wahrscheinlich ebenfalls geeignet, z. B. die  Kaspersky Rescue CD .


 

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Posted on

27. April 2019

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